Autorin

 

 

Hallo,

nett, dass Sie mal vorbeikommen.

Sind Sie auch auf der Suche nach Antworten auf ewig bohrende Fragen - nach dem Ursprung des Universums, der Herkunft des Lebens, dem Sinn unserer Existenz? Oder auf Fragen, die sich jeder Formulierung entziehen?

Viele Leute halten die Beschäftigung mit Philosophie für "das Unwichtigste überhaupt". Bei mir ist es umgekehrt: Ich möchte nicht sterben, ohne zu wissen, warum ich auf der Welt war, wer ich bin und was "Welt" eigentlich ist (eine Konstruktion meines Gehirns?). - Daraus wird natürlich nichts, aber ich will es wenigstens versuchen.

Deshalb studiere ich alles, was ich in Philosophie, Psychologie oder Naturwissenschaften an Grundsatzaussagen finde. Dabei bin ich auf einige Schlüsseltexte gestoßen, die geeignet scheinen, das angehäufte Wissen zu erschließen, so dass sich ein neues ganzheitliches Weltbild abzeichnet. Irgendwie spielt die Schnittstelle zwischen Geist und Gehirn dabei eine besondere Rolle.

 

Die interessantesten Ergebnisse habe ich in komprimierten Kurzversionen zusammengefasst und stelle sie hier zur Verfügung. Sie sind auch als Bücher unter dem Titel „Schlüsseltexte – Populärwissenschaftliche Zusammenfassungen“ erschienen (1. Teil 2007, 2. Teil 2015). Ich betrachte sie als moderne Klassiker, die noch lange Zeit aktuell bleiben.

 

In der Studie „Dunkle Anima – Strahlender Logos“ (2011 als Buch erschienen) machte ich mich auf die Suche nach den Wurzeln der Dissonanzen zwischen Männern und Frauen auf den Ebenen des Unbewussten und versuchte, die menschliche Entwicklungsgeschichte aus weiblicher Sicht darzustellen.

 

Die Bücher „Ich glaube, ich denke“ (1997) und „Die träumenden Giraffen“ (1995) sind ebenfalls ein Produkt der stetigen Suche, mal in Form eines philosophischen Dialogs und mal als gesellschaftskritischer Science-Fiction-Roman. Der Bildband „Träume der vierten Ebene“ enthält archetypische Visionen in Form von Bildern und Texten; „Kunst und Philosophie“ können sich gegenseitig verstärken.

 

Mein Bildungsweg ist breit gefächert. Am Anfang hatte ich nur die Mittlere Reife und eine Buchhändlerlehre. Die verschaffte mir einen Überblick über die Weltliteratur und machte mich neugierig auf weitere geistige Erzeugnisse.

 

Da ich aber für meine Tochter sorgen musste, studierte ich zunächst Betriebswirtschaft, um Geld zu verdienen. Am Abendgymnasium holte ich das Abitur nach, machte einen Programmierschein und arbeitete viele Jahre als Betriebswirtin in der Pharmaindustrie.

 

Als die Kleine groß war, konnte ich Philosophie und Psychologie studieren. Da ich jedoch berufstätig war, ging das nur an der FernUni Hagen. Als Hauptfach wählte ich Erziehungswissenschaften, weil Philo und Psycho nur als Nebenfächer angeboten wurden. Seitdem bin ich Magister bzw. Master der Erziehungswissenschaften. Es folgten 5 anstrengende Jahre. Mein Arbeitsplatz war 60 km entfernt, d.h. 120 km Autofahrt jeden Tag, im Sommer und im Winter. Neben dem Vollzeit-Beruf absolvierte ich ein Vollzeit-Studium.

 

Nach dem Examen musste ich mich einer Herzoperation unterziehen. Danach war ich einige Jahre zu Hause, hatte eine Heimarbeit als Lektorin für Science-Fiction-Romane und war psychologische Assistentin im Strafvollzug.

 

Dann spendierte mir das Arbeitsamt eine Akademiker-Umschulung zur Umwelttechnologie bei der DEKRA-Akademie Hannover, incl. Praktikum in Kläranlage und Mülldeponie. Jetzt bin ich auch noch Umwelttechnologin. Das Studium der Naturwissenschaften war eine interessante Ergänzung, aber mein Hauptinteresse galt weiterhin den Geisteswissenschaften.

 

Im Alter von 50 Jahren bekam ich meinen Traumjob: Öffentlichkeitsarbeit für die Stadtbibliothek Wolfsburg. Dort konnte ich vieles bewegen, z.B. ein kostenloses neues Erscheinungsbild (Corporate Design) incl. Logo, Flyer, Prospekt, Hochglanzbroschüre, Imagefilm, Internetauftritt, alles finanziert durch Sponsoren. Ich veröffentlichte ca. 1.500 Presseartikel über die Bibliothek, jeweils mit psychologisch-philosophischem Hintergrund, und konzipierte die interdisziplinäre Wissenschaftsreihe GEIST UND GEHIRN.

Dreimal jährlich trafen sich renommierte Geistes- und Naturwissenschaftler in Wolfsburg, um über ihre Forschungsergebnisse zu diskutieren und Synergien zu entdecken. Kooperationspartner waren die International Partnership Initiative, eine Tochter des Club of Rome, und die AutoUni Wolfsburg.

Seit meinem Ruhestand erledige ich das gleiche ehrenamtlich für das KOLLEG 88, eine Braunschweiger Bildungsinstitution für Erwachsene. Die Podiumsdiskussionen finden jetzt im Haus der Wissenschaft statt und heißen MATERIE UND GEIST. Kooperationspartner ist das Institut für Braunschweigische Regionalgeschichte der TU Braunschweig.

Niemand war so erstaunt wie ich über den Erfolg dieser Veranstaltungen, zumal man mir prophezeit hatte: „Bei dem Thema kommt doch keiner.“ Dabei handelt es sich nur um meine persönlichen Fragen und Interessen, die offenbar von vielen Leuten geteilt werden.

 

Wenn Sie wollen, können Sie daran teilhaben. Sagen Sie mir Ihre Meinung!

Birgit Sonnek

big.sonnek@gmx.de

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